Berlin – wir waren da

00_MiniZusammen mit einer anderen neunten Klasse aus Radeberg fuhren wir, die Klasse 9a, mit dem Busunternehmen Pulsnitztalreisen nach Berlin. Vier erlebnisreiche Tage erwarteten uns hier. Gleich am ersten Tag stand der Besuch des Bundestages auf dem Programm. Dieser glich einem Hochsicherheitstrakt. Zugang bekam man nur mit Anmeldung. Möglich hat das Bürgerbüro in Kamenz von Frau Junge, selbst Abgeordnete der Partei Die Linke in Dresden, gemacht. Vor Ort wurden wir von Frau Petra Brangsch, wissenschaftliche Mitarbeiterin von MdBKatrin Kunert, in Empfang genommen. Von der Kuppel hat man einen tollen Blick über die ganze Stadt, die wir in den nächsten Tagen noch genauer erkunden sollten. Leider war an unserem Besuchstag keine Sitzung. Aber auch der leere Tagungssaal mit seinen lila Stühlen beeindruckte uns. Ins Gespräch duften wir anschließend zwar nicht mit MdB Katrin Kunert, aber wir sprachen mit Frau Kerstin Kassner. Auch sie arbeitet für die Partei Die Linke. Neben den Schülern nutzten auch die Lehrer Frau Langner und Herr Wächter, der die Klasse begleitete, obwohl er schon im wohlverdienten Ruhestand ist, die Gelegenheit um ihre Fragen zu stellen.

Unsere Unterkunft war das Jugendcamp am Müggelsee. Doch viel Zeit sollten wir dort nicht haben. Der zweite Tag begann mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin. Unsere schöne Reiseleiterin Slatjana überzeugte nicht nur mit Geschichtszahlen, sondern hatte jede Menge Shoppingtipps für unsere Mädels, kannte jeden Spitznamen zu wichtigen Gebäuden und verriet uns so manches Geheimnis über die Mächtigen der Stadt. Danach konnten wir unseren Gewinn des Medienpreises bei Madame Tussauds einlösen. Sehr echt wirkten die Stars, denen man mal so richtig nahe kommen durfte. Einige von uns verwandelten sich gar in Stars, z.B. Marylin Monroe oder Marlene Dittrich. Am Abend besuchten wir „Show me“ im Friedrichstadt-Palast. Zwei Stunden begeisterten uns die Tänzer auf der Bühne, im Wasser oder in luftiger Höhe mit ihren Darbietungen. Am dritten Tag erkundeten wir Potsdam, zunächst mit einer Stadtführung. Diese war mehr geschichtlich ausgerichtet als die in Berlin. Ist ja nicht verwunderlich, da hier Kurfürsten und Kaiser gelebt, gebaut und regiert haben. Im Neuen Palais gilt, wie in unserer Schule, Hausschuhpflicht. Ein bisschen Stolz oder Heimat-verbundenheit kam auf, als sie uns von der Manufaktur Meißen erzählte, die die Vasen und die Kronleuchter für die Residenz hergestellt haben. Danach ging es von der einen in die andere Hauptstadt zurück. Das nächste Ziel war sportlich. In der Kletterhalle Magic Mountain konnten wir uns nach dem vielen Sitzen im Bus so richtig auspowern. Schwierigkeitsgrad 3 schaften noch alle. Auch unsere Mädchen bewiesen, dass sie körperlich fit sind. Den Abschluss bildete am Rückreisetag der Besuch im Filmstudio Babelsberg. Begeistert vom Vier- D- Kino und der Stuntshow ging eine tolle Reise für uns zu Ende.